Volksbanken unterzeichnen Entwurf des Verschmelzungsvertrages

Name der neuen Bank: „Volksbank Ochtrup-Laer eG“

Gespräche auf gutem Weg / Zahl der Geschäftsstellen bleibt erhalten / Keine betriebsbedingten Kündigungen / Entscheidung fällt auf Vertreterversammlungen im Juni

Die geplante Fusion der Volksbank Ochtrup eG und der Volksbank Laer-Horstmar-Leer eG nimmt Gestalt an. Die Vertreter und Mitglieder beider Geldinstitute wurden im Januar 2017 in einem Informationsschreiben über den geplanten Zusammenschluss informiert. Auch die Belegschaften beider Banken sind über die weitere Entwicklung in Kenntnis gesetzt worden. Ein Vorhaben, das bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf große Zustimmung stößt.

Jetzt ist man einen großen Schritt weiter: Die Vorstände und Aufsichtsräte beider Häuser – angeführt von den beiden Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Burchard Graf von Westerholt (Volksbank Laer-Horstmar-Leer eG) und Josef Fislage (Volksbank Ochtrup eG) – unterzeichneten am Donnerstag (4. Mai) im Tagungszentrum der Volksbank in Horstmar den Entwurf des Verschmelzungsvertrages.

Vorstand und Aufsichtsrat beider Häuser bei der Unterzeichnung

Der Name der neuen Bank soll „Volksbank Ochtrup-Laer eG“ lauten, wobei die Geschäftsstellen in den jeweiligen Orten als Niederlassungen geführt werden. Das neue Gesamtunternehmen hätte eine Bilanzsumme von (Stand: 31.12.2016) 607,9 Mio. Euro. Es würde über 6 Bankstellen verfügen und 142 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Mehr als 15.787 Mitglieder und 32.639 Kunden würden der neuen Volksbank angehören.

Wie die Vorstände Burkhard Kajüter und Ralf Hölscheidt (Volksbank Laer-Horstmar-Leer eG) sowie Hermann Lastring und Peter Gaux (Volksbank Ochtrup eG) bekräftigten, seien die gemeinsamen Gespräche auf einem guten Weg. Auch die Beschäftigten sind in die Verhandlungen eingebunden.

Einig sind sich alle Beteiligten darüber, dass dieser Zusammenschluss „der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt“ sei. Aus einer jeweiligen Position der Stärke heraus könne man die Herausforderungen der Zukunft (anhaltende Niedrigzinsphase, steigende Regulatorik, die Auswirkungen der Digitalisierung) und den damit verbundenen Kostendruck besser abfedern und so den Mitgliedern und Kunden in der Region genossenschaftliche Dienstleistungen dauerhaft und von hoher Qualität anbieten.

Für die Mitglieder und Kunden soll sich möglichst wenig ändern. So sollen alle Geschäftsstellen erhalten bleiben. Betriebsbedingte Kündigungen wird es nicht geben. Die Entscheidung über den Zusammenschluss wird Ende Juni auf den jeweiligen Vertreterversammlungen fallen.