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Volksbank Ochtrup eG
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Von der Muschel zur Geldkarte

Die Geschichte des Geldes

Geld, so wie wir es heute kennen, hat es nicht immer gegeben. Seine Erscheinungsformen haben sich im Laufe der Zeit verändert. Erst wurde getauscht, später gewogen und heute wird bargeldlos gezahlt.

Erstes Papiergeld in China

Aufgrund der Ausweitung der Handels-Beziehungen und damit des Geldverkehrs wurde es notwendig, das schwere Münzgeld durch bequemere Zahlungsmittel zu ersetzen. Die Chinesen gaben das erste Papiergeld um 1024 heraus. Es wurde allerdings wieder abgeschafft, da der Kaiser gewaltige Mengen an Banknoten drucken ließ, die nicht mit Münzen oder Edelmetallen gedeckt waren. Eine starke Inflation war die Folge.

John Law und das Papiergeld in Europa

In Europa etablierte sich Papiergeld viel später. Die Bank von Stockholm emittierte die ersten offiziellen Banknoten in Form so genannter „Credityf-Zedel“. In großen Mengen wurde Papiergeld erstmalig von John Law in Frankreich herausgegeben. Er ließ im 18. Jahrhundert Papierzettel ausgeben, die garantierten, dass der Zettel jederzeit durch eine entsprechende Menge an Münzen eingetauscht werden konnte.

Garantie für den Wert der Geldscheine

Erst mit der offiziellen Garantie, dass die Geldscheine jederzeit gegen Münzen oder Metall eingetauscht werden konnten, wurden sie auch als Zahlungsmittel gänzlich akzeptiert. Die Garantie stützte sich anfänglich auf eine vollständige, später nur noch auf eine teilweise so genannte Gold-Deckungspflicht. Heute garantiert der Staat den Wert der ausgegebenen Geldscheine.